Wie gut ätherische Öle mit den Chakren resonieren, habe ich im letzten Jahr bei der Vorbereitung zu einem Workshop zu diesem Thema gemerkt. Denn: Die energetischen Qualitäten der Öle finden ihre direkte Entsprechung in der energetischen Qualität der Chakren.

Außerdem sind Chakren Energiezentren, die in Verbindung mit den Elementen stehen. Und ätherische Öle stehen auch in Verbindung mit Elementen und können somit dieselben Qualitäten stimulieren.

So gibt es zum Beispiel Öle mit erdigen Nuancen und solche mit eher luftigen. Wie das genau zusammenhängt und wie du ätherische Öle zur Harmonisierung deiner Chakren anwenden kannst, erfährst du in dieser Artikelserie. 

Meine Erfahrungen beruhen auf der Anwendung der qualitativ hochwertigen Öle von dōTERRA.  In ihrer feinstofflichen Qualität sind die dōTERRA Öle meiner Meinung nach einzigartig. Du kannst selbstverständlich auch andere Öle verwenden. Berücksichtige dabei einfach die individuellen Herstellerangaben. 

Was sind Chakren und wofür sind sie wichtig?

Chakren gelten als eine Pforte  zu deiner Wahrnehmung. Haderst du in einem Bereich deines Lebens bzw. hast immer in einem Bereich die gleichen Probleme, dann deutet dies auf eine Blockade deines Chakras in diesem Bereich hin. Sind sie harmonisch, fließt auch deine Energie in diesem Bereich frei.

Chakren (übersetzt: Rad, Scheibe) sind Energiezentren, die entlang der Wirbelsäule verlaufen. Yogis haben seit jeher mit diesem energetischen System gearbeitet. Eine ausgewogene Yogapraxis unterstützt somit immer auch dein Chakrasystem. Viele Yogastile wie Ashtanga – und Jivamuktiyoga stimulieren die Chakren dabei systematisch. 

Jedes Chakra steht in Verbindung mit Themen und Beziehungen, die – solange sie nicht geheilt sind – für Konflikte, negative Emotionen oder auch körperliche Störungen sorgen. Sind die Chakren im Lot, bist du voll in deiner Kraft.    

So erkennst du, ob dein Muladhara Chakra in Balance ist

Das Muladhara-Chakra ist mit dem Erdelement verbunden. Es ist das Basis Chakra oder auch das erste Chakra. Hier geht es um Festigkeit und Stabilität. Wer ein geschwächtes Muladhara-Chakra hat, der ist nicht sonderlich stabil in seiner Persönlichkeit und oft auch in seinem Körpersystem. 

Zum Muladhara-Chakra gehören auch die Bereiche unseres Körpers, die Festigkeit geben. Das sind in erster Linie die Knochen. Auch die Füße, Knöchel, Knie, Zähne und Beine sind dem Muladhara-Chakra zugeordnet.

Ist dein Muadhara Chakra in Balance, fühlst du dich stabil, sicher und zufrieden. Themen  in den Bereichen Familie, Verbindung zur Erde und  Geld sind für dich geklärt. Du fühlst dich kraftvoll und geerdet. 

Ist es nicht in Harmonie, fühlst du dich unsicher. Du bist dir über deine Bestimmung unklar, ängstlich und neigst dazu dich zu verzetteln.  Immer wieder  plagen dich Existenzängste.

Ätherische Öle, die dein Muladhara Chakra unterstützen

Ätherische Öle, die du nutzen kannst, um das Muladhara Chakra zu balancieren sind Öle. die selbst erdende Qualitäten haben. Du kannst die Öle auf verschiedene Arten anwenden: verdünnt auf der Haut z.B. im Massageöl oder im Roll-On mit einem Trägeröl und im Diffuser.  Wenn du die Öle speziell für die Unterstützung der Chakren anwendest, dann kannst du sie bewusst – in dem damit in Verbindung stehenden Bereich – auftragen (aber niemals Kontakt zu Schleimhäuten bzw. Augen). Für das Muladhara Chakra z.B. unter den Füßen, an den Beinen, unteren Rücken oder alternativ: an den Handgelenken und hinter den Ohren. 

  1. Patchouli – das Öl der Physikalität

Patchouli steht in Verbindung mit dem Erdelement. Es gehört zur Minzfamilie und stimuliert das erste Chakra. Es fördert Gelassenheit und Klarheit. Es wird genutzt, um deine  Energie wieder zurück in den Körper zu bringen. Dabei gilt Patchouli auf emotionaler Ebene als ausgleichend und erdend. Emotional gilt es als unterstützend dabei die Selbstannahme zu stärken. Und Dinge geregelt zu kriegen ohne permanent abgelenkt zu sein. Es gilt gleichzeitig als beruhigend und erdend, aber auch als stimulierend und energetisierend. Insgesamt unterstützt es deinen Fokus. Es ist ein Öl, das du z.B. auch wunderbar für deine Meditation und auch für die Yogapraxis anwenden kannst. 

Affirmation: Ich erledige meine Projekte und Aufgaben mit Leichtigkeit und Fokus. 

  1. Vetiver – das Öl der Zentrierung & Herkunft

Vetiver kommt aus einer Graswurzel. Weil die Wurzeln des Grases in die Tiefe wachsen, wird es auch zur Stabilisierung von Erdreich genutzt. Es ist ein Öl, das dir schon beim Raustropfen lehrt, worum es geht: Geduld und: „In der Ruhe liegt die Kraft“. Denn bis du einige Tropfen rausbekommst, dauert das. Und genau diese Qualitäten fördert es auch, Geduld und Ruhe. Das Öl hat eine zähe Konsistenz – und sehr erdende Qualitäten. Es fördert deine Fähigkeit dich zu konzentrieren und ist ideal dafür geeignet, wenn du dazu neigst dich verrückt zu machen und dabei die Balance und dein klares Denken verlierst. Es wirkt beruhigender als Patchouli.

Ich habe es meinem Mann mit auf stressige Drehs mitgegeben und diffuse im Wasserdampfdiffuser, wenn intensive Lernsessions in der Familie anstehen. Ich sage nur: Hausaufgaben. Der Geruch ist exotisch, reich , kraftvoll und wie ich finde schön. Vetiver wird in zahlreichen Parfums genutzt. Ich mag ihn sehr. Es ist hoch konzentriert und ergiebig. Ich nutze es, wenn ich das Gefühl habe: „Mir wird alles zuviel.“ Wie bei vielen Frauen ist meine Reaktion dann: entweder zu erstarren oder in völlig unwichtige Dinge zu flüchten. Vetiver entspannt mich dann  und ich kann mit Ruhe und Gelassenheit den nächsten Schritt angehen. 

Insgesamt wirkt Vetiver sehr zentrierend. Weil es als emotional beruhigend gilt, gilt es auch als förderlich bei ängstlichen Gefühlen und Unsicherheit. Mental steht es dafür deine Gedanken bei deiner persönlichen Wahrheit zu lassen. 

In turbulenten Zeiten reibe ich es vor dem Schlafen gehen verdünnt unter die Fußsohlen.

Affirmation: Ich konzentriere mich auf das, was mir wichtig ist und was ich wirklich tun möchte.

  1. Cedarwood – das Öl der Gemeinschaft

Cedarwood Öl stammt aus den Wurzeln der immergrünen Zeder. Es hat eine beruhigende Wirkung und gilt als ausgleichend bei Stress. Es fördert die Entspannung auch auf körperlicher und mentaler Ebene. Ebenso wie Vetiver kannst du es wunderbar vor dem Einschlafen im Diffuser oder auf der Haut anwenden. Beruhigend gilt es auch auf die Nerven. Ich nutze es auch gern in Mischungen mit Zitrusölen, da es diesen eine erdige Note gibt, aber nicht so einen starken Eigengeruch hat wie Patchouli und Vetiver. Für mehr Stabilität kannst du auch einige Tropfen gemischt mit Trägeröl unter die Füße geben oder in einem Roll On auf die Haut auftragen. 

Affirmation: Alles Wissen liegt in mir.

Ätherisches Cederwood Öl sollte nicht während der Schwangerschaft oder beim Stillen angewendet werden.

Wenn du dōTERRA Öle gern mal ausprobieren möchtest

Wenn du Lust hast die dōTERRA Öle mal auszuprobieren. Hier findest du alle Informationen, wie du sie ganz einfach bestellen kannst. Du gehst bei dōTERRA keinerlei Verpflichtungen ein. Ich nutze die Öle jeden Tag und möchte sie nicht mehr missen. Auch weil mich die Qualität, die Philosophie, und vor allem die Wirkung der dōTERRA Öle überzeugt. Sie sind außergewöhnlich hochkonzentriert und es genügen meist nur wenige Tropfen.  Wenn du Fragen zu den Ölen hast, schreibe mir gern. 

Wenn du eigene Erfahrungen mit ätherischen Ölen und den Chakren gemacht hast, schreibe es mir gern in den Kommentaren. 

Herzlich 

Heike

Tipp: Wenn dich für die Arbeit mit ätherischen Ölen interessiert: ich gebe regelmäßig Einführungsveranstaltungen & Spezials.

Hier findest du Termine für kostenlose Einführungen

Hier findest du Termine für Specials.

Weiterführende Buchtipps*:

  1. The essential Guide to Aromatherapy and Vibrational Healing: Margaret Ann Lembo = ein wundervolles Buch, das auf 60 Öle und ihre Wirkungen u.a. mental, spirituell, energetisch eingeht. Ich nutze es immer wieder zum Nachschlagen.
  2. Chakren, die sieben Zentren von Kraft und Heilung: Caroline Myss = ich bin ein riesengroßer Fan von Caroline Myss und der Meinung: dies ist das beste Buch, das es über die Chakren gibt. Im Englischen heißt es: Anatomy of the Spirit, was deutlich treffender ist.

 

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