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Meditation – oder Schlafen im Sitzen

Während meiner Yogalehrerausbildung habe ich täglich meditiert. Jeden Morgen. Immer um sechs Uhr morgens bin ich raus, damit ich mindestens eine halbe Stunde zum meditieren hatte – bevor mein Sohn um die Wohnzimmerecke flitzte, um mich zum Frühstücken abzuholen. Am Anfang war er noch entgeistert, wenn Papa kam und sagte… “Lass Mama nochmal, die meditiert.” Er konnte es kaum fassen: “Nein, die schläft doch nur im Sitzen Papa”, erwiderte er fassungslos. Später dann setzte er sich einfach in meinen Schoß und meditierte 2 Minuten mit, bevor ihm das dann zu langweilig wurde. Nach und nach riss dann meine tägliche Praxis immer mehr ein. Ach nee, lass doch mal – NUR HEUTE – alle Fünfe gerade sein, bleib heute einfach mal liegen. Oder auch: heute machst Du mal eine Ausnahme, nur EIN EINZIGES MAL, nur 12 Minuten länger schlafen dann bist Du viel erholter und: nur noch FÜNF MINUTEN Snoozen und zack war die Taste am Wecker gedrückt. Interessant wie mächtig Ausreden werden können und wie schnell eine Ausrede zur Gewohnheit wird. Meine Zeit zum meditieren schrumpfte und schrumpfte bis sie dann ganz schleichend immer öfter einfach ausfiel.

Dabei tut es so unglaublich gut, Meditation ist wie Wäsche waschen der Gedanken. Erstaunlich wie diese immer durch den Kopf schleudern – selbst um sechs Uhr morgens. Und danach fühlt man sich irgendwie aufgeräumt, klar. Ein Gefühl, das einen durch den Tag trägt.

Also, ich habe mir fest vorgenommen, den Wecker wieder um sechs zu stellen auch wenn ich dann im Sitzen weiterschlafe. Als kleine Startrampe nutze ich die neue 21 Day Meditation Challenge vom Chopra Institut (ein Tipp, den ich von www.diana-yoga.de habe), die heute beginnt. Man kann sich hier kostenlos registrieren:

http://www.chopracentermeditation.com/bestsellers/MEDITATION_WINTER_2012/register.asp

Eine geführte Meditation mit einem wechselnden Fokus. Man hat zu jeder Tageszeit Zugriff auf die Meditationen und kann dann selber wählen, wann man sie machen möchte. Und wenn man erstmal sitzt, dann kann man locker noch ein paar Minuten dranhängen.

Letztes Mal habe ich die 21 Tagesmeditation als 10 Day Challenge gemacht, aber diesmal schaffe ich 11 Tage, ganz bestimmt! 

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